Durchgesickerte Treiber-Dateien zu NVIDIAs kommender DLSS 5-Technologie deuten auf einen Durchbruch hin: Die neue neuronale Rendering-Stufe scheint auch auf älteren Grafikkarten der RTX 20- und 30-Serie lauffähig zu sein.

Die wichtigsten Punkte
- Geleakte Bibliotheken zeigen, dass DLSS 5 auf eine flexible neuronale Rekonstruktion setzt, die mit älteren Tensor-Kernen funktioniert.
- Modder demonstrierten erste Leistungssteigerungen in Titeln wie Control sowie im PS2-Emulator PCSX2.
- NVIDIA hat die Echtheit der Testdaten und eventuelle Hardware-Beschränkungen bislang nicht offiziell bestätigt.
Was geschehen ist
In den vergangenen Tagen beherrschten Berichte über NVIDIAs noch unangekündigte Upscaling-Generation DLSS 5 die Gaming-Foren weltweit. Im Gegensatz zu DLSS 3, das die Frame-Generierung exklusiv an die RTX 40-Reihe koppelte, deuten Code-Fragmente aus Entwicklerversionen darauf hin, dass DLSS 5 auch auf älteren GeForce-Karten der 20er- und 30er-Generation aktiviert werden kann. Erste Modding-Versuche bewiesen spürbare Bildraten- und Schärfeverbesserungen selbst in älteren Spielen und Emulatoren. NVIDIA hat die Leaks bislang nicht kommentiert, weshalb unklar bleibt, ob die Abwärtskompatibilität auch im finalen Treiberpaket für Endkunden enthalten sein wird.
Die Einschätzung von Emperoro
Sollte NVIDIA DLSS 5 tatsächlich für frühere Kartengenerationen freigeben, wäre das ein gewaltiger Vertrauensgewinn für die PC-Community. Viele Spieler halten angesichts hoher Hardware-Preise an ihren RTX 3080-Karten fest. Eine Software-Lösung, die diesen Systemen neues Leben einhaucht, würde NVIDIAs Spitzenposition im GPU-Markt nachhaltig festigen.
Reaktionen & Einordnung
Spieler äußern sich begeistert über die Aussicht auf kostenlose Leistungszuwächse ohne Neukauf, während Hardware-Experten zur Vorsicht mahnen, da frühe Entwickler-Builds oft Funktionen enthalten, die vor dem finalen Marktstart wieder gestrichen werden.


